Schön das Sie uns gefunden haben ! Wir haben uns entschlossen unsere hausmacher Ware mit der Welt zu teilen ! Alle unsere Artikel werden von uns selbst hergestellt, mit bester Meisterqualität ! Wir sind ein Familienunternehmen das es schon vor 1950 gab und 1964 durch einen Neubau erweitert wurde. Wir schlachten unsere Tiere noch selbst und haben 2008 unsere EU - Zulassung bekommen !
Neben den EU - Zulassungsauflagen nehmen wir auch am OHRIS Programm der HWK, FBG und des Gewerbeaufsichtsamtes teil.
Somit erfüllen wir höchste Hygiene - und Qualitätsansprüche , wo auch die Arbeitsicherheit nicht zu kurz kommt.
Viel Spaß beim Shopen wünscht Ihnen das
Metzgerei Zink Team Berufsgeschichte Fleisch gehört seit der Vorzeit zu den wichtigsten Lebensmitteln der Menschen. Die Naturvölker deckten ihren Fleischbedarf durch das Jagen von Wildtieren. Die Kulturvölker dagegen gingen mit ihrer Sesshaftwerdung dazu über, den Fleischbedarf durch die Haltung von Haustieren zu besorgen. Zunächst schlachteten und verarbeitete jeder selber die von ihm gehaltenen Tiere. Im Mittelalter wurde über den Eigenverbrauch hinaus auch Vieh zum Verkauf gehalten. Mit der Gründung von Städten wurde es nötig, dass sich einzelne auf die Verarbeitung von Fleisch spezialisierten. Sie boten dann das Fleisch auf Lebensmittelmärkten an . Das Fleischerhandwerk gehört zu den ältesten Handwerken. Der Fleischer war im Mittelalter sehr wohlhabend und genoss hohes Ansehen. Er war neben seinen eigentlichen Arbeiten, dem Schlachten, Zerteilen und Verkaufen gleichzeitig auch Viehhändler. Mit dem Zusammenschluss der Fleischer zum organisierten Fleischerhandwerk entstanden auch die ersten Bestimmungen zum Markt- und Lebensmittelrecht. Der Zusammenschluss von Handwerkern wurde als Zunft bezeichnet. Diese Bezeichnung im Zusammenhang mit dem Fleischerhandwerk geht auf das Jahr 1248 zurück. Eine längerfristige Lagerhaltung war bis zur Erfindung der Kühlmaschine nicht möglich. Zunächst wurde das Fleisch zur Haltbarmachung getrocknet und eingesalzen. Bonifazius schreibt in der ersten fleischtypischen Verordnung im Jahr 736 vor, dass Fleisch nur im gekochten und geräuchertem Zustand verzehrt werden dürfe. Später konnten das Fleisch und die Fleischzeugnissien riesigen Eiskästen, die mit Eisblöcken bestückt waren, gekühlt gelagert werden. Das Eis wurde in den Wintermonaten aus den Seen und Flüssen geschnitten und an geeigneten kühlen Orten (z.B. die Eiskeller bei Brauereien)in den Sommermonaten gelagert. Der Eisvorrat musste bis zum nächsten Winter reichen. Eine ganzjährige Belieferung mit Eis war später durch die Erstellung von künstlichem Eis in Eisfabrikeng ewährleistet. Die Erfindung der Kühlmaschine im Jahre 1903 durch Herrn Dr. Linde löste die Verwendung von Eisblöcken zur Kühlung ab und gewährleistete damit eine zuverlässige Kühlung. Bereits im 14. Jahrhundert kontrollierten Fleischbeschauer die Qualität des Fleisches. Deutschland war ab 1900 das erste Land, in dem die Fleischbeschau gesetzlich geregelt wurde. In Ägypten wurde bereits 2700 v.Chr. eine Schlachtordnung erlassen. Im 16. Jahrhundert wurden durch die Entstehung der Städte und die Bildung des Fleischergewerbe gsesetzliche Regelungen und Verordnungen zwingend notwendig.
Galt Fleisch viele Jahrhunderte hindurch als Luxusartikel und war nur dem Adel Lebensmittel und später den reichen Bevölkerungskreisen vorbehalten, hat es sich in den letzten Jahrzehnten zum bezahlbaren Lebensmittel entwickelt. Die Tätigkeitend er Fleischer und Fachverkäufer haben sich im Laufe der Zeit stark verändert. Das Schlachten wird heute vielfach nicht mehr in der einzelnen Metzgerei durchgeführt, sondern in eigenen Schlachtbetrieben. Der Metzgereibetrieb kauft in diesem Fall nur noch geschlachtet Tierhälften,- viertel und Teilstücke. Neben dem Verkauf von Fleisch und Wurstwaren ist das Angebot an Imbiss und Convenienceprodukten angewachsen. Maschinen und Geräte ( insbesondere Rohrbahnen, Hebevorrichtungen, Kunststoffbehältnisse, Sägene etc.) haben in den Metzgereien Einzug gehalten, so dass schwere körperliche Arbeit für den Fleischer erleichtert wird oder gänzlich weggefallen ist. Die Mitarbeiter einer Metzgerei müssen sich aber auch mit den immer schneller voranschreitenden technischen Entwicklungen, z .B. der Computertechnik auseinandersetzen, so dass das Fleischerhandwerk weiter wettbewerbsfähig bleibt. Die industrielle Produktion von Fleischerzeugnissen hat auch in der Fleischwirtschaft Einzug gehalten, weg vom Fleischerhandwerk. Fleischerzeugnisse können heute neben der Metzgerei auch im Supermarkt und Discounter gekauft werden. Der Trend führt derzeit hin zu vorverpackten Waren. Dem Kunde muss verdeutlicht werden, dass das Fleischerfachgeschäft für Qualität, Frische und Beratung steht. Lebensmittel eignen sich nicht als Schnäppchen.
©Landesinnungsverband für das bayrische Fleischerhandwerk
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